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Das innere Tier

label
exercise, Charakter/Figur
schedule
15–60 Minuten

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description

Wie spielt man Das innere Tier?

Der Spielleiter schreibt unterschiedliche Tierarten auf kleine Zettel. Diese werden verdeckt an die Spieler verteilt. Die Spieler verraten nicht, welches Tier sie gezogen haben. Ihre Aufgabe ist nun, sich das Wesen dieses Tieres vorzustellen (Tempo, Körperhaltung, Sprechweise, Interessen usw.) und danach einen entsprechenden Charakter zu spielen. Hierzu treten sie einzeln auf die Bühne und stellen sich jeweils ausführlich vor.
Es geht nicht darum, typische Bewegungen oder Laute des Tieres zu machen, damit die Zuschauer das Tier erraten! Denn Sinn dieser Übung ist es, die Figurentwicklung zu erleichtern! Die innere Vorstellung eines Tieres ist lediglich ein Mittel, um sich einen bestimmten (menschlichen) Charakter, einen Typen zu erarbeiten!
Beispiele: Faultier - Zebra - Amöbe - Ameise - Dinosaurier - Zecke - Erdmännchen - Würgeschlange - Rochen - Chamäleon - Uhu - Kohlmeise - Rabe

Variante bzw. Ergänzung:

  • Allerdings können die Zuschauer zur Auflockerung im Anschluss versuchen zu erraten, welches Tier zugrunde gelegt wurde. Es geht aber um die Figurenentwicklung. Das "dargestellte" Tier ist letztlich egal.
  • Zwei unterschiedliche "innere Tiere" begegnen sich sprechend und agierend auf der Bühne (als den Einzeldarstellungen nachfolgende Übung oder gleich zu Beginn ohne Vorstellung der einzelnen Charaktere)

Siehe auch: Die Eheberatung

Basiert auf "Das innere Tier" von improwiki, lizensiert unter CC BY-SA 3.0 DE.